Kundmachungsorgan
StGBl. Nr. 13/1945 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 422/1974StGBl. Nr. 13 aus 1945, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 422 aus 1974,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
Art. 2 § 8Artikel 2, Paragraph 8
Index
10/11 Vereins- und Versammlungsrecht
Beachte
Gem. Art. III § 12 Abs. 1 Z 1 BVG BGBl. Nr. 82/1957 (NS-Amnestie 1957) ist ein Strafverfahren wegen des Verbrechens nach § 8 des Verbotsgesetzes 1947 nicht einzuleiten. Gem. Art. III § 12 Abs. 2 BVG, BGBl. Nr. 82/1957 (NS-Amnestie 1957) sind eingeleitete Strafverfahren einzustellen. Gem. Art. III § 14 Abs. 1 Z 1 BVG, BGBl. Nr. 82/1957 (NS-Amnestie 1957) sind verhängte Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt sind, nachgesehen. Gem. Art. III § 15 Abs. 1 Z 2 BGBl. Nr. 82/1957 (NS-Amnestie) gelten verbüßte Verurteilungen wegen des Verbrechens nach § 8 Verbotsgesetz 1947 als getilgt.Gem. Artikel römisch drei, Paragraph 12, Absatz eins, Ziffer eins, BVG Bundesgesetzblatt Nr. 82 aus 1957, (NS-Amnestie 1957) ist ein Strafverfahren wegen des Verbrechens nach Paragraph 8, des Verbotsgesetzes 1947 nicht einzuleiten. Gem. Artikel römisch drei, Paragraph 12, Absatz 2, BVG, Bundesgesetzblatt Nr. 82 aus 1957, (NS-Amnestie 1957) sind eingeleitete Strafverfahren einzustellen. Gem. Artikel römisch drei, Paragraph 14, Absatz eins, Ziffer eins, BVG, Bundesgesetzblatt Nr. 82 aus 1957, (NS-Amnestie 1957) sind verhängte Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt sind, nachgesehen. Gem. Artikel römisch drei, Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 2, Bundesgesetzblatt Nr. 82 aus 1957, (NS-Amnestie) gelten verbüßte Verurteilungen wegen des Verbrechens nach Paragraph 8, Verbotsgesetz 1947 als getilgt.
Text
§ 8.Paragraph 8,
Wer die Anmeldung unterläßt oder über wesentliche Umstände unvollständige oder unrichtige Angaben macht oder etwas unternimmt, um die Aufnahme eines Registrierpflichtigen in die Liste oder die Vornahme eines Vermerkes zu vereiteln oder die Aufnahme eines Nichtregistrierpflichtigen oder eines unrichtigen Vermerkes zu erwirken, macht sich des Verbrechens des Betruges schuldig und ist hiefür mit Freiheitsstrafe von einem bis zu fünf Jahren zu bestrafen.
Anmerkung
1. ÜR: I. Hauptstück, Abschnitt II, BGBl. Nr. 25/1947
2. Zum Begriff „Verbrechen“ beachte jedoch Art. II iVm Art. X StRAG, BGBl. Nr. 422/1974.